Kurztext
Ein berührender Roman über zweite Chancen und eine Gemeinschaft, die zusammenhält
Beschreibung
Arthur, Mitte fünfzig und einst ein angesehener Apotheker, ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit einem winzigen Rollkoffer steigt er am Abend in einer fremden Stadt aus dem Zug. Hier wird er ein neues Leben beginnen - oder vielmehr in ein geliehenes schlüpfen: Er zieht in das fast leerstehende Haus seines Zellennachbarn Eddie, schläft in dessen Jugendzimmer und arbeitet tagsüber im Schreibwarenladen der Familie. Abends macht er »Lebendkontrolle« beim dementen Onkel Rudi, der unterm Dach wohnt und mit dem er sich allmählich anfreundet. Arthur, der alles verloren hat, lebt zunächst nur aus Höflichkeit weiter. Doch die Menschen im Ort haben sich, wie in stiller Übereinkunft, seiner angenommen. So wird, was als Stellvertreterdasein beginnt, zu einer leisen Rückkehr ins eigene Leben.Mit großer Empathie und feinem Humor erzählt Susan Kreller von einem Mann, der sich selbst aufgegeben hat - und von einer Gemeinschaft, die ihn unaufdringlich, aber bestimmt zurück ins Leben holt. Licht nach oben ist ein berührender Roman über zweite Chancen und die widerständige Kraft von Fürsorge und Menschlichkeit.
| Seitenzahl | 208 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Schöffling |
| Sprache | Deutsch |
| Zusatzinformationen | 208 Seiten; 205 mm x 125 mm |
| ISBN | 978-3-690-97039-6 |
| Auflage | 1. Auflage |
Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, promovierte in Germanistik. Sie ist Gewinnerin des Kranichsteiner Jugendliteraturstipendiums, wurde bereits vier Mal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat ihn 2015 für Schneeriese gewonnen. 2017 erschien Pirasol, ihr hochgelobtes Romandebüt für Erwachsene. Sie arbeitet als freie Autorin und lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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