Beschreibung
"Dieses Buch wird gebraucht." Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT
Dass Menschen mitfühlend und solidarisch sein können, bestätigen uns inzwischen die Neurowissenschaften. Dieser sechste, soziale Sinn braucht allerdings auch die Stütze einer entsprechenden «politischen Kultur». In ihrem glänzend geschriebenen Buch zeigen Aleida und Jan Assmann kulturelle Rahmenbedingungen für Gemeinsinn auf und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unserer Demokratie.
Die gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Debatten sind von schroffen Alternativen geprägt: Brauchen wir universale Werte, oder müssen die Eigenarten unterschiedlicher Nationen und Kulturen anerkannt werden? Ist die Linderung von Not eine Sache des zivilgesellschaftlichen Engagements, oder befestigt man damit ungerechte Strukturen, die nur der Staat ändern kann? Aleida und Jan Assmann zeigen, dass solche Fragen falsch gestellt sind. Denn wir brauchen beides: universale Werte und den Respekt vor kollektiven Identitäten. Und zivilgesellschaftliches Engagement ist sehr wohl in der Lage, Strukturen zu verändern. Auf der Spur von Schlüsselbegriffen wie Solidarität, Brüderlichkeit, Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe, Empathie und Respekt bestimmen sie neu, was Gemeinsinn sein kann. Sie fragen nach den Grundlagen einer demokratischen politischen Kultur und zeigen die Wirkungskraft von Gemeinsinnkonkret an ermutigenden Beispielen von Schwimmbädern und Stolpersteinen bis hin zu Aufräumaktionen und Tafeln.
| Seitenzahl | 262 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Beck |
| Sprache | Deutsch |
| Zusatzinformationen | 262 Seiten; mit 8 Abbildungen; 194 mm x 124 mm |
| ISBN | 978-3-406-85085-1 |
| Auflage | 1. Auflage |
Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem A. H.-Heineken-Preis für Geschichte sowie zusammen mit Jan Assmann mit dem Balzan Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zuletzt erschien von ihr bei C.H.Beck "Die Wiedererfindung der Nation. Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen".
Jan Assmann war Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Honorarprofessor der historischen Fakultät an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Sigmund-Freud-Preis. Zuletzt erschien von ihm bei C.H.Beck "Kult und Kunst. Beethovens Missa Solemnis als Gottesdienst".
Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem A. H.-Heineken-Preis für Geschichte sowie zusammen mit Jan Assmann mit dem Balzan Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zuletzt erschien von ihr bei C.H.Beck "Die Wiedererfindung der Nation. Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen".
Jan Assmann war Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Honorarprofessor der historischen Fakultät an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Sigmund-Freud-Preis. Zuletzt erschien von ihm bei C.H.Beck "Kult und Kunst. Beethovens Missa Solemnis als Gottesdienst".
Hersteller: Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
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