Feeling Good: Depressionen überwinden, Selbstachtung gewinnen

Feeling Good: Depressionen überwinden, Selbstachtung gewinnen
Wie Sie lernen, sich wieder wohlzufühlen

Taschenbuch - Erscheinungsjahr 2006von David D. Burns
Übersetzt von: Theo Kierdorf; Hildegard Höhr

Kurztext
Depression ist eines der qualvollsten Probleme, weil sie ungeheuer starke Gefühle der Scham, der Wertlosigkeit, der Hoffnungslosigkeit und der Demoralisierung erzeugt. Das vorliegende Buch wird sich für alle, die sich selbst helfen wollen, als ungemein nützliche Schritt-für-Schritt-Anleitung erweisen. David Burns beschreibt hochwirksame Methoden zur Veränderung depressiver Stimmungen und zur Verringerung von Angst, die auf der kognitiven Verhaltenstherapie basieren. Die grundlegenden Ideen dieser Therapieform sind praxisbezogen und konnten durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt werden.

Textauszug
Die Problemlösungs- und Bewältigungstechniken, die Sie in diesem Buch erlernen werden, eignen sich für alle Krisensituationen, mit denen Sie im modernen Leben konfrontiert werden können, angefangen von leichter Verärgerung bis hin zur emotionalen Katastrophe. Dabei kann es sich um wirklich schwerwiegende Probleme wie Ehescheidungen, Todesfälle oder Mißerfolge handeln, aber auch um eher vage, chronische Probleme ohne deutlich erkennbare äußere Ursache, etwa ein schwaches Selbstvertrauen, Frustration, Schuldgefühle oder Apathie.
Nun werden Sie sich vielleicht fragen: "Ist das etwa auch wieder nur eine neue Selbsthilfemode?" Ich kann Ihnen versichern, daß die kognitive Therapie eine der ersten Formen psychotherapeutischer Arbeit ist, deren verläßliche Wirksamkeit in zahlreichen streng wissenschaftlichen Studien untersucht und bestätigt worden ist. Das Besondere an der kognitiven Therapie ist, daß sie einer strengen wissenschaftlichen und klinischen (praktischen) Überprüfung unterzogen wurde und dieser Beurteilung standgehalten hat. Sie ist nicht nur eine neue Selbsthilfemode, sondern eine ernstzunehmende Neuentwicklung, die mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der psychiatrischen Forschung und Praxis geworden ist. Die Anerkennung, welche die kognitive Therapie in der akademischen Welt genießt, hat sie noch wirksamer gemacht, und aufgrund dieser Bestätigung wird sie ihren positiven Einfluß wohl noch viele Jahre lang entfalten können. Aber lassen Sie sich von der Anerkennung der Fachwelt, die die kognitive Therapie heute genießt, nicht abschrecken. Im Gegensatz zu vielen älteren psychotherapeutischen Methoden haftet ihr weder eine Atmosphäre des Okkulten noch des Anti-Intuitiven an. Vielmehr ist sie praxisbezogen und basiert auf dem gesunden Menschenverstand, und Sie können sie für Ihre persönlichen Ziele nutzen.
Das erste Prinzip der kognitiven Therapie lautet, daß alle Ihre Stimmungen oder Gemütszustände durch Ihre "Kognitionen" oder schlicht Ihre Gedanken erzeugt werden. Eine Kognition beinhaltet die Art, wie Sie Dinge sehen - Ihre Wahrnehmungen, geistigen Einstellungen und Überzeugungen. Sie schließt auch Ihre Deutung der Dinge ein - was Sie über etwas oder jemanden denken. Sie fühlen sich, wie Sie sich im Moment fühlen, weil sie in diesem Augenblick ganz bestimmte Gedanken haben.
Ich möchte das ein wenig veranschaulichen. Wie haben Sie sich beim Lesen der letzten Sätze gefühlt? Vielleicht haben Sie gedacht: "Diese kognitive Therapie klingt einfach zu gut, als daß sie wahr sein könnte. Bei mir würde sie bestimmt nicht wirken." Wenn Sie so etwas denken, sind Sie offenbar skeptisch oder fühlen sich sogar entmutigt. Was bringt Sie dazu, sich so zu fühlen? Ihre Gedanken. Sie erzeugen die genannten Gefühle durch den inneren Dialog über dieses Buch, in dem Sie sich ständig befinden! Vielleicht haben Sie aber auch infolge meiner Erläuterungen der kognitiven Therapie eine plötzliche Stimmungsverbesserung verspürt, weil Ihnen unwillkürlich der Gedanke kam: "Heh, das klingt, als hätte ich endlich etwas gefunden, das mir vielleicht hilft!" Ihre emotionale Reaktion entsteht nicht durch die Sätze, die Sie lesen, sondern durch Ihre Art zu denken . Sobald Sie einen bestimmten Gedanken haben und ihn glauben, erleben Sie eine unmittelbare emotionale Reaktion. Ihr Gedanke erzeugt Ihre Stimmung.
Das zweite Prinzip der kognitiven Therapie lautet: Wenn Sie sich deprimiert fühlen, werden Ihre Gedanken von einer allgegenwärtigen Negativität beherrscht. Sie nehmen nicht nur sich selbst, sondern die ganze Welt als finster und bedrückend wahr. Und was noch schlimmer ist: Schließlich glauben Sie, daß die Situation wirklich so übel ist, wie sie Ihnen vorkommt.

Beschreibung
Für Betroffene ist eine Depression äußerst qualvoll, weil sie starke Gefühle der Scham, Wertlosigkeit und Hoffnungslosigkeit erzeugt und insgesamt demoralisierend wirkt. Gegen diese "schwarzen Löcher" gibt es jedoch ein Mittel, das kein Medikament ist. David Burns beschreibt hochwirksame Methoden zur Veränderung depressiver Stimmungen und zur Verringerung von Angst, die auf der kognitiven Verhaltenstherapie basieren. Die grundlegenden Ideen dieser Therapieform sind praxisbezogen und konnten durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt werden.Für Menschen, die unter Depressionen leiden und die sich selbst helfen wollen, ist dieses Buch eine nützliche Schritt-für-Schritt-Anleitung. Weltweit wurden mehr als 5 Millionen Exemplare verkauft."Es freut mich sehr, dass David Burns in diesem Buch eine Methode zur Veränderung von Gefühlszuständen, die von den Fachleuten mit großem Interesse und sogar mit Begeisterung aufgenommen wurde, allgemeinverständlich darstellt." - Aaron T. Beck"Ein Buch, das man lesen und noch einmal lesen sollte!" - Los Angeles Times

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Buch (Taschenbuch) € 49,50 inkl. gesetzl. MwSt. versand- oder abholbereit in 2-3 WerktagenKostenlose Lieferunginnerhalb Österreichs ab 25 EuroIns Einkaufssackerl

Produktinformation

Seitenzahl 415
Erscheinungsjahr 2006
VerlagJunfermann
SpracheDeutsch
Zusatzinformationen 415 Seiten; 240 mm x 170 mm
ISBN 978-3-87387-628-6
Auflage 1. Auflage

Über David D. Burns

David Burns, klinischer Psychiater, ist als emeritierter Professor für Psychiatrie und Verhaltenswissenschaften an der Stanford University School of Medicine tätig, wo er sich aktiv der Forschung und Lehre widmet. Aaron T. Beck, emeritierter Professor für Psychiatrie an der University of Pennsylvania School of Medicine, Präsident des Beck Institute for Cognitive Behavior Therapy und Begründer der Kognitiven Verhaltenstherapie. Zahlreiche Auszeichnungen und Publikationen.

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