Beschreibung
Slobodan Snajders Porträt über eine willensstarke und kämpferische Frau - ein Panorama der jugoslawischen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts1941 Okkupation. 1945 Befreiung. 1991 Zerfall: Die Stadt Zagreb, ein zweistöckiges Mietshaus im Zentrum und die Schicksale seiner Bewohner stehen im Mittelpunkt von Slobodan Snajders epochalem Roman, der die Geschichte Jugoslawiens, ja des ganzen Balkans erzählt: Im oberen Stockwerk residiert Professor Gavranic, ein Homme de Lettres und Menschenfreund, unter ihm Frau Blavatsky, in deren Wohnzimmer es zuweilen übersinnlich zugeht, im Souterrain haust Mile, ein von Mussolini trainierter Ustascha der ersten Stunde, schließlich das Findelkind An_a Berilo in der Dachkammer, das sich als Dienstmädchen verdingt und zur Partisanin und gemeinsam mit dem Haus selbst zur Erzählerin eines ganzen Jahrhunderts wird.»Engel des Verschwindens« zeigt Mitteleuropa als Geschichts- und Geschichtenpanorama einer Welt, die im Großen wie im Kleinen aus den Fugen gerät.
| Seitenzahl | 496 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Paul Zsolnay Verlag |
| Sprache | Deutsch |
| Zusatzinformationen | 496 Seiten; 39 mm x 152 mm |
| ISBN | 978-3-552-07505-4 |
| Auflage | 1. Auflage |
Slobodan Snajder, geboren 1948 in Zagreb, wurde bekannt durch sein Stück »Der kroatische Faust«. Er war politischer Kolumnist und Theaterintendant in Zagreb. Sein 2019 bei Zsolnay erschienener Roman »Die Reparatur der Welt« wurde in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. 2026 erschien bei Zsolnay »Engel des Verschwindens«. Matthias Jacob, geboren 1961, hat Slawistik, Germanistik und Kunstgeschichte studiert und arbeitet als Lehrbeauftragter, Übersetzer und Journalist. Rebekka Zeinzinger, geboren 1992, lebt in Wien und übersetzte u.a. Lana Bastasic und Milica Vuckovic.
Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10, 81679 München DE
E-Mail: info@hanser.de