Kurztext
Grundlage und Reichweite des aktienrechtlichen Delegationsverbots sind seit jeher umstritten. Schwerpunkt der Publikation ist eine Herleitung aus
664 BGB. Dieser Ansatz wird auf die einzelnen Vorstandspflichten angewandt. Im zweiten Teil werden die Anforderungen an eine Delegation sowie Fragen der gesamtschuldnerischen Haftung diskutiert.
Beschreibung
Die Bedeutung der Delegation durch den Vorstand in Aktiengesellschaften wächst aufgrund von Gesetzesreformen und der Komplexität des modernen Wirtschaftslebens stetig. Dabei sind die Grenzen der Delegationsmöglichkeit sowie die dogmatische Grundlage des aktienrechtlichen Delegationsverbots mangels gesetzlicher Regelung nicht abschließend geklärt. In jüngerer Zeit werden die hierzu bestehenden Grundsätze vermehrt kritisiert. Der Autor liefert im ersten Teil der Publikation zu diesen Fragen einen eigenen Ansatz mithilfe allgemeiner Prinzipien des Auftragsrechts. Dies gelingt unter Abkehr der Verknüpfung der Delegationsfrage mit der Dichotomie von Leitungs- und Geschäftsführungsaufgaben. Schließlich wird das Ergebnis der Untersuchung auf die Kernaufgaben des Vorstandsmandats angewendet. Gegenstand des zweiten Teils sind die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Delegation und in diesem Zusammenhang auftretende Fragen der gesamtschuldnerischen Haftung.
| Seitenzahl | 260 |
| Verlag | Peter Lang |
| Sprache | Deutsch |
| Zusatzinformationen | 260 Seiten; 14 mm x 148 mm |
| ISBN | 978-3-631-91889-0 |
Valentin Mezger hat in Passau, London und Cardiff studiert und war bis Oktober 2022 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau tätig. Seitdem ist er Rechtsreferendar am Oberlandesgericht München.
Hersteller: Peter Lang
Avenue du Théâtre 7, 1005 Lausanne CH
E-Mail: orders@peterlang.comHersteller: Zeitfracht Medien GmbH
Avenue du Théâtre 7, 1005 Lausanne CHFerdinand-Jühlke-Straße 7, 99095 Erfurt DE
E-Mail: produktsicherheit@zeitfracht.de