Beschreibung
»Jede Ferien verließen wir unseren Pariser Vorort und fuhren in die Bretagne, die Heimat meines Vaters, wo er geboren worden war, genau wie sein Vater - und dessen Vater vor ihm.«
Nach zwei Büchern über die Familie ihrer Mutter widmet Anne Berest dies neue Kapitel ihres Romanwerks dem väterlichen, dem bretonischen Zweig ihrer Familie. Schon der Ururgroßvater lebte im Finistère. Wie schon in »Die Postkarte« vermischt sich die private mit der »großen« Geschichte, von der Gründung der ersten Bauerngenossenschaften bis zum Mai 1968, von der deutschen Besatzung eines Dorfes im Léon bis zur Zerstörung der Stadt Brest.
| Seitenzahl | 448 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Berlin Verlag |
| Sprache | Deutsch |
| Zusatzinformationen | 448 Seiten; 48 mm x 144 mm |
| ISBN | 978-3-8270-1537-2 |
| Auflage | 1. Auflage |
Anne Berest wurde 1979 in Paris geboren. Sie arbeitete als Schauspielerin, Regisseurin und gab eine Theaterzetischrift heraus, bevor sie 2010 ihren ersten Romanveröffentlichte, 'Traurig bin ich schon lange nicht mehr' . Es folgten 'Les Patriarches ( 2012), ein Buch über Francoise Sagan (2014) und 'Emilienne oder die Suche nach der perfekten Frau' (2015). Sie ist Co-Autorin des Bestsellers 'How to be a Parisian - Wherever you are. Liebe, Stil & Lässigkeit à la française', das in mehr als 35 Sprachen übersetzt wurde. 2017 schrieb sie gemeinsam mit ihrer Schwester Claire ein Buch über ihre Urgroßmutter: 'Ein Leben für die Avantgarde - Die Geschichte von Gabriële Buffet-Picabia'. Mit 'Die Postkarte' gelang Anne Berest ein literarischer Coup - das Buch war auf der Shortlist sämtlicher großer Literaturpreise in Frankreich und steht dort seit Erscheinen im September 2021 auf der Bestsellerliste.
Amelie Thoma studierte Romanistik und Kulturwissenschaften und arbeitete als Lektorin, ehe sie Übersetzerin wurde. Neben sämtlichen Romanen und Essays von Leïla Slimani übertrug sie u. a. Simone de Beauvoir und François Sagan ins Deutsche. Ihre Übersetzung der Spiegelreisenden-Saga war 2020 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Michaela Meßner übersetzt aus drei Sprachen (Französisch, Spanisch, Englisch). Sie hat u.a. Anne und Emily Brontë, Giuliano da Empoli und Maud Ventura ins Deutsche übertragen. 1992 wurde sie mit dem Raymond-Aron-Preis ausgezeichnet, 2025 stand sie mit Trauriger Tiger von Neige Sinno auf der Shortlist des Internationalen Literaturpreises des Berliner HKW.
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